Jedes Jahr werden in der Havelklinik etwa 5.500 stationäre und ambulante Operationen durchgeführt. Um dabei Schmerzen auszuschalten und allen Patienten den Eingriff so erträglich wie möglich zu gestalten, werden verschiedene Narkoseverfahren eingesetzt. Welche Form der Narkose jeweils geeignet ist, hängt von Umfang und Schwere des Eingriffs ab sowie von der Art möglicher Vorerkrankungen.

 

Anästhesie in der Havelklinik



Insgesamt kümmern sich sieben Anästhesisten um die Narkosevorbereitung, die Auswahl der individuell besten Methode für den Patienten, die Durchführung der Anästhesie sowie die Betreuung nach dem Erwachen aus der Narkose.

Vor der Operation trifft der jeweilige Narkosearzt den Patienten zum Aufklärungsgespräch. Er informiert ihn über die unterschiedlichen Verfahren und zeigt eventuelle Nebenwirkungen und Risiken auf. Um das individuelle Narkoserisiko einzuschätzen, macht er sich mit Hilfe von Befunden, Arztbriefen, Röntgenbildern und Laborwerten – die der Patient optimalerweise zum Aufklärungsgespräch mitbringt – ein Bild über dessen Gesundheitszustand.

Sichere Narkose



Während und nach der Narkose überwacht der Facharzt für Anästhesiologie alle wichtigen Körperfunktionen wie Puls, Atmung oder Blutdruck. Er begleitet den Patienten, bis der wieder völlig aus der Narkose erwacht ist und auf die Station zurückverlegt werden kann. Benötigt der Patient nach einem größeren Eingriff eine Intensivüberwachung, verlegt der Anästhesist ihn auf die Intermediate Care Station.


Alle Kollegen des Anästhesie-Teams der Havelklinik bringen langjährige Erfahrungen mit und verfügen über hohe fachliche Kompetenzen. Die technische Ausstattung der fünf Operationssäle sowie der Narkosegeräte und Monitore zur Intensivüberwachung entspricht den neuesten Standards. Die Sicherheit der Patienten ist somit vor, während und nach der Operation auf hohem Niveau gewährleistet.

Anästhesieverfahren in der Havelklinik Berlin

  • Vollnarkose
  • Regionalanästhesie (Spinalanästhesie, Peridualanästhesie)
  • Periphere Nervenblockade
Vollnarkose



Bei der Vollnarkose versetzt der Anästhesist den Patienten mithilfe verschiedener Medikamente in einen tiefschlafähnlichen Zustand. Die Narkotika schalten das Bewusstsein aus und unterdrücken die Schmerzempfindung am ganzen Körper. Bei kurzen Eingriffen werden die Medikamente in die Vene gespritzt. Bei längeren Eingriffen werden die Arzneimittel über eine Maske oder einen Beatmungsschlauch in der Luftröhre verabreicht. Vor der eigentlichen Narkose erhält der Patient ein Beruhigungs- und Einschlafmittel.



Regionalanästhesie




Bei der Regionalanästhesie werden die Schmerzen in der Körperregion unterdrückt, in der operiert wird. Die Regionalanästhesie eignet sich für Eingriffe an Rücken, Unterleib, Becken, Armen und Beinen. Dabei wird die Schmerzleitung vom Operationsgebiet zum zentralen Nervensystem unterbrochen. Allerdings spritzt der Anästhesist das Betäubungsmittel nicht direkt in das eigentliche Operationsgebiet. Vielmehr injiziert er das Narkosemittel in den Bereich der Nerven, die das Operationsgebiet versorgen. Bei der Spinalanästhesie injiziert der Arzt das Medikament mit einer dünnen Nadel direkt in den Spinalkanal, bei der Peridualanästhesie in den rückenmarksnahen Raum.



Periphere Nervenblockade



Bei einer peripheren Nervenblockade betäubt der Anästhesist nur einzelne Nerven oder wie am Arm ein Nervengeflecht (Plexusanästhesie). Die periphere Nervenblockade eignet sich für Operationen zum Beispiel am Arm oder der Hand. Zudem wird sie häufig auch nach einem Eingriff eingesetzt. Der Patient hat so postoperativ keine Schmerzen und kann schneller mit dem Bewegungstraining beginnen.

Dr. med. Uwe Dillinger
Tel:
(030) 362 06-0
Fax:
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Barbara Häusler
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Dr. med. Volker Hartmann
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Stefan Hausmann
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Dr. med. Sven Schalow
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Dr. med. Petra Wölkerling
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Dr. med. Gabriele Zorn
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