Erkrankungen des Kniegelenks

Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Aufgrund seiner Komplexität können eine Vielzahl von unterschiedlichen Schädigungen auftreten. Unfallbedingte Verletzungen von Menisken und Bandstrukturen müssen zumeist einer operativen Behandlung unterzogen werden. Als Spätfolge solcher Kniebinnenschäden oder eigenständig altersbedingt, tritt der Verschleiß des Kniegelenks, die Gonarthrose, auf. Hier ist dann letztlich die endoprothetische Versorgung angezeigt.

Leistungsspektrum Kniegelenk

Erstversorgung

  • Endoprothetischer Gelenkersatz bei verletzungs- oder verschleißbedingter Schädigung des Kniege- lenkes (Gonarthrose)
  • In Abhängigkeit vom Ausmaß der Gelenkschädigung Versorgung durch Teil- und Vollprothesen (Schlitten- prothese, Oberflächenersatz oder gekoppelte Endoprothesen)


Prothesenwechsel

  • Entfernung und Wechsel gelockerter und/oder infi- zierter Knie-Endoprothesen
  • Individuelle Rekonstruktion knöcherner Defekte mit körpereigenen oder speziellen Ersatzmaterialien
  • Individualimplantate, Totalefemurprothese (Tofem)

 

Krankheitsbild

Krankheitsbild Verschleiß des Kniegelenks (Gonarthrose)

Am Kniegelenk unterscheidet man die innenseitige (mediale) oder außenseitige  (laterale) Arthrose. Der dritte Gelenkabschnitt, das Kniescheibengelenk, kann ebenfalls isoliert oder in Kombination mit den anderen Gelenkabschnitten (Kompartimenten) betroffen sein. Sind alle Gelenkanteile betroffen, liegt eine trikompartimentäre oder Pangonarthrose vor.
Zumeist handelt es sich um einen belastungs- und altersbedingten Verschleiß. Aber auch frühere Verletzungen von Menisken und Bandstrukturen oder Fehlstellungen können zu einer dann oftmals vorzeitigen Arthrose führen. Neben den anfänglich belastungsabhängigen Beschwerden sind die voranschreitende Fehlstellung und die Einschränkung der Beweglichkeit Zeichen eines fortgeschrittenen Verschleißes.

Arthroskopie

Die häufigste Schädigung des Kniegelenks ist eine unfall- oder altersbedingte Verletzung des Meniskus, zumeist innenseitig. Hierbei muss in der Regel der geschädigte Meniskusanteil entfernt werden. Dies ist eine Domaine der Kniegelenksspiegelung (Arthroskopie). Aber auch andere Erkrankungen lassen sich mit der „Schlüsselloch“-Technik behandeln. Operationen am Gelenkknorpel, z.B. die Glättung oder Transplantation, die Entfernung freier Gelenkkörper, von erkrankter Gelenkschleimhaut oder von Verwachsungen führen wir in der Regel arthroskopisch durch.



Endoprothese

Die endoprothetische Versorgung des erkrankten Kniegelenks stellt besondere Ansprüche an die verwendete Prothese und den Operateur, da nicht nur die zerstörten Gelenkflächen ersetzt werden müssen, sondern auch Rücksicht auf die bestehende Achsstellung des Gelenks sowie seine Beweglichkeit und Bandstabilität genommen werden muss.

Wie bei der Versorgung des Hüftgelenks stehen uns im Krankenhaus Tabea Endoprothesen höchster Qualität von international anerkannten Herstellern zur Verfügung. Aufgrund der besseren Ergebnisse verankern wir – beim Kniegelenk anders als beim Hüftgelenk – die Prothese in der Regel mit Zement.
Die Entscheidung für ein Modell fällen wir nach ausgiebiger Beratung und Planung anhand der klinischen Untersuchung, der Röntgendiagnostik und nicht zuletzt auch des Operationsbefunds.
Für eine defektadäquate Versorgung bei der Gonarthrose verwenden wir die folgenden, langjährig erfolgreichen Implantatsysteme:

  • Unicondyläre Schlittenprothese (kleinstes Implantat) – Teilprothese, bei der die Knorpeloberfläche auf einer Gelenkseite des Kniegelenks ersetzt wird. Voraussetzung sind eine weitgehend auf die Innen- oder Außenseite des Gelenks beschränkte Arthrose (Gelenkverschleiß) und stabile Bänder.
  • Bicondyläre Schlitten- oder Oberflächenersatzprothese – Der Schaden ist beidseitig (innen und außen), der Bandapparat (Seitenbänder) ist stabil, die Achsfehlstellung des Kniegelenks ist moderat. Die bicondyläre Schlitten- oder Oberflächenersatzprothese ist das am häufigsten verwendete Implantat.
  • Rotationsknieprothese – Prothesenform, die bei unzureichend stabilem Bandapparat und bei starken Deformitäten Verwendung findet. Die Prothesenkomponenten des Ober- und des Unterschenkels sind dabei miteinander gekoppelt und ermöglichen eine an die normale Beweglichkeit eines Knies angepasste Funktion.




Wechsel Endoprothese

Beschwerden nach einer endoprothetischen Versorgung des Kniegelenks begründen sich zumeist durch eine Lockerung der Prothese, in einigen Fällen aber auch durch eine Schwäche der gelenkführenden Bänder nach Einsatz einer Oberflächenersatzprothese (Instabilität). In seltenen Fällen liegt auch eine Gelenkinfektion oder die Fehlstellung der Prothese vor. Hier wird dann eine Wechseloperation erforderlich, wobei wir wie bei der Erstversorgung individuell entscheiden, welches Prothesensystem geeignet ist.


Insbesondere bei stärkerer Instabilität oder nach einer Gelenkinfektion wird zumeist eine gekoppelte Prothese eingesetzt. Bei fehlender knöcherner Auflage muss die Prothese ähnlich wie beim Hüftgelenk mittels Prothesenstielen im Knochen des Ober- bzw. Unterschenkels verankert werden (schaftgeführte Prothese). In Einzelfällen, wie z.B. nach mehrfachen Wechseloperationen, wird die Rekonstruktion des knöchernen Defekts notwendig, die wir mit einem metallischen Knochenersatz oder mit Spenderknochen erreichen können. Falls erforderlich, stehen uns auch individuell gefertigte Spezialimplantate zur Verfügung.


In sehr seltenen Fällen ist der stabilisierende Muskelapparat irreparabel geschädigt und das Kniegelenk kann hierdurch nicht mehr selbständig gehalten werden. In diesem Fall kann das Kniegelenk u.U mit einem Arthrodesenagel versteift werden, sodass es möglich wird, das Bein wieder voll zu belasten.

John Dronsella

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