Schwerpunkt Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
Neben der Orthopädie und der Neurochirurgie liegt der Schwerpunkt der Havelklinik in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde. Insgesamt decken sechs Fachärzte das gesamte therapeutische Spektrum des HNO-Fachbereichs ab. Alle Kollegen verfügen über langjährige Erfahrung und hohe fachliche Kompetenzen. Sie operieren in der Havelklinik mit modernster technischer Ausstattung und behandeln unter anderem:
– chronisch entzündete Nasennebenhöhlen
– verkrümmte Nasenscheidewände
– chronisch entzündete Mandeln (bei Kindern)
– Defekte im Trommelfell und den Gehörknöchelchen
– Knochenerweichung nach chronischer Mittelohrvereiterung
(Cholesteatom)
– Schnarchstörungen
Eine der häufigsten Beschwerden im HNO-Fachgebiet ist die Entzündung der Mandeln im Hals- und Rachenbereich. Besonders bei Kindern kommt es durch bakterielle Infektionen häufig zu entzündlichen und schmerzhaften Schwellungen. Stellt sich heraus, dass die so genannten Tonsillen Ursache der chronischen Entzündungen sind, bietet eine operative Entfernung einen schnellen Heilerfolg.
Therapeutische Schwerpunkte der HNO-Heilkunde
Darüber hinaus bieten die Spezialisten alle Formen der operativen Korrektur krankhafter Veränderungen im Bereich von Hals, Nase und Ohren. Die Möglichkeiten der operativen Eingriffe reichen von:
– Operation der Nasenscheidewanda
– Nasennebenhöhlenoperation
– operative Entfernung der Gaumen- und Rachenmandeln
– Operationen von gutartigen Tumoren wie zum Beispiel Halszysten oder Neubildungen von Speicheldrüsen oder Knoten
– Operative Einschnitte in den Warzenfortsatz beziehungsweise in das Mittelohr
Insgesamt werden im Fachbereich HNO in Havelklinik jedes Jahr mehr als 370 Operationen durchgeführt. Rund 220 betreffen die Tonsillen (Gaumen- und/oder Rachenmandeln), etwa 150 an Nase und Ohr. Allein 116 Eingriffe dienten der Entfernung beziehungsweise Wiederherstellung der Nasenscheidewand.
Was bedeutet Endoskopie in der HNO?
Die meisten in der Havelklinik durchgeführten Eingriffe bedienen sich endoskopischer Operationstechniken. Dabei führt der Arzt das Endoskop - ein röhrenförmiges Gerät mit verschiedenartig geformten chirurgischen Instrumenten und einer Lichtquelle – durch zum Beispiel ein Nasenloch ein. Er schiebt das Endoskop bis zum Operationsgebiet vor, mit kleinsten Instrumenten entfernt er dann erkranktes Gewebe. Mit der endoskopischen Chirurgie operieren HNO-Fachärzte Trommelfell, Nase, Nasenrachenraum und Kehlkopf.