Havelklinik Berlin - Schwerpunkt Endoprothetik
Besondere Erfahrungen auf dem Gebiet des Kniegelenkersatzes, Hüftgelenkersatzes und Schultergelenkersatzes
Besondere Erfahrungen bestehen auf dem Gebiet des Knie- Hüft-, und Schultergelenkersatzes.
Pro Jahr werden in der Havelklinik Berlin ca. 450 künstliche Gelenke implantiert. Die Komplikationsrate der
endoprothetischen Operationen liegt mit weniger als einem Prozent sehr niedrig. Der Einsatz modernster Technik ermöglicht ein hohes Maß an Qualität und eine präzise Durchführung des Eingriffes.
Neues Kniegelenk
Künstliches Gelenk, wenn das eigene Kniegelenk
dauerhaft geschädigt ist
Allein 200 Patienten der Havelklinik Berlin erhielten 2009 ein neues Kniegelenk. Der Orthopäde setzt ein künstliches Gelenk ein, wenn das eigene Kniegelenk so geschädigt ist, dass ein gelenkerhaltender Eingriff nicht mehr möglich ist. Die Wahl der unterschiedlichen Komponenten der Endoprothese richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten des einzelnen Patienten. Durchschnittlich kann bei einer Endoprothese von einer Lebensdauer von 15 bis 20 Jahren ausgegangen werden.
Neue Hüftgelenksprothese
Totalendoprothese, Hüftkopfprothese oder Kappenprothese
Insgesamt ca. 220 Patienten der Havelklinik Berlin erhielten 2009 eine neue Hüftgelenksprothese. Hier stehen mehrere Verfahren zur Auswahl: Häufig ist der Ersatz des Hüftgelenkes durch eine totale Endoprothese oder der Ersatz durch eine Hüftkopfprothese die Methode der Wahl, von der vor allem ältere Menschen profitieren.
Bei jüngeren Patienten verwenden die Operateure häufig sog. Kappenprothesen. Ähnlich wie bei der Überkronung eines Zahnes werden nur die Teile der Gelenkoberfläche ersetzt, die geschädigt sind. Somit bleibt noch genügend Knochensubstanz erhalten, um später eventuell ein zweites Implantat einzusetzen.
Computerassistierte Navigation
Um ein neues Knie oder eine Kappen-Endoprothese der Hüfte so präzise wie möglich einzupassen, stehen in der Havelklinik zwei Navigationssysteme zur Verfügung. Das Gelenk wird dabei zunächst während der Operation mithilfe kleiner Sender, die am Körper des Patienten angebracht sind, vermessen. Anhand dieser Daten kann der Computer das Gelenk anatomisch genau auf dem Bildschirm abbilden und das weitere Vorgehen für die Operation planen. Er berechnet, in welchem Winkel der Arzt die Gelenkoberflächen idealerweise entfernen und die neuen Gelenkteile einsetzen sollte. Der Chirurg kann jeden seiner Schritte am virtuellen Gelenk auf dem Bildschirm verfolgen und simulieren. Etwaige Abweichungen von berechneten "Ideallinien" erkennt der Computer sofort und weist den Arzt darauf hin. Ein weiterer Vorteil der computerassistierten Navigation: Sie berücksichtigt auch die für die Stabilität des Knies wichtigen Weichteile wie Muskeln und Bänder. Navigationssysteme sind eine wertvolle Ergänzung für den Arzt bei der Planung und Durchführung einer Gelenkoperation - ersetzen können und sollen sie seine Erfahrung nicht.
Intermediate-Care Station ermöglicht intensive Überwachung
Hohes Maß an Sicherheit, optimale postoperative Nachbetreuung
Patienten, bei denen größere Eingriffe – wie zum Beispiel die Implantation einer Endoprothese – durchgeführt wurden, können anschließend in der Intermediate-Care Station überwacht werden. Später wechseln sie dann auf die Normalstation. Die Intensivüberwachung gewährleistet ein besonders hohes Maß an Sicherheit und eine optimale postoperative Nachbetreuung.