

Die Havelklinik Berlin verfügt seit drei Jahren über den neuen Fachbereich Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (MKG-Chirurgie). Dr. med. R. Zarrinbal, Leiter der Abteilung, und seine drei Kollegen behandeln hier das gesamte Repertoire der Mundchirurgie, Kieferchirurgie und Gesichtschirurgie.
Neben zwei weiteren Krankenhäusern ist die Havelklinik Berlin mit ihrer neuen Abteilung die einzige Beleg-Klinik in Berlin, die die stationäre Behandlung von Patienten der Mund-, Kiefer-, und Gesichtschirurgie ermöglicht.
Die Operateure der Havelklinik Berlin verfügen über weitreichende fachliche Kompetenzen sowohl in der kieferorthopädischen, oralen, plastischen und der ästhetischen Chirurgie.
Insgesamt besteht das Team aus vier Fachärzten für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie. Sie sind in der Regel sowohl zahnmedizinisch als auch chirurgisch ausgebildet und verfügen über internationale Erfahrungen.
Besondere Schwerpunkte bilden die Korrektur von Kieferfehlstellungen (mono- und bignathe Osteotomien), die ästhetische Gesichtschirurgie (Profilverbesserungen) sowie die Implantologie. Hier bieten die Spezialisten innovative Methoden im Bereich Knochenaufbau sowie in der Zahn- und Gesichtsästhetik.
– Korrektur von Kieferfehlstellungen (mono- und bignathe Osteotomie)
– komplexe Zahnextraktionen
– Implantologie
– Augmentation (Knochenaufbau)
– Profilverbessernde Operationen
– ästhetische Nasenchirurgie (Nasen-, Jochbein-, Kinnkorrektur, verkrümmte Nasenscheidewand)
Die mono- beziehungsweise bignathe Osteotomie ist eine Operation, bei der die Fehlstellung entweder eines Kiefers oder von Unter- und Oberkiefer behoben wird. Sie wird nötig, wenn der Kiefer so stark verformt ist, dass die Zahnreihen beim Zusammenbeißen nicht aufeinander passen. Folgen der häufig vererbten Gebissfehlbildung sind frühzeitiger Zahnverlust, Verdauungsprobleme durch unvollständiges Kauen oder Verspannungen im Nacken. Bei den mono- beziehungsweise bignathen Osteotomien werden ein oder beide Kiefer vor- beziehungsweise zurückversetzt. Die neu positionierten Teile des Kieferknochens werden zunächst mit Hilfe von Schrauben oder Metallplatten fixiert, die später wieder entfernt werden können. Der aufwendige Eingriff erfolgt selbstverständlich in Vollnarkose.
Patienten, bei denen größere Eingriffe – wie zum Beispiel eine mono- oder bignathe Osteotomie – durchgeführt wurden, können anschließend in der Intermediate-Care Station überwacht werden. Später wechseln sie dann auf die Normalstation. Die Intensivüberwachung gewährleistet ein besonders hohes Maß an Sicherheit und eine optimale postoperative Nachbetreuung.
