Plastisch-Ästhetische Chirurgie der Brust in der Havelklinik

Ästhetische Operationen an der Brust sind eine der am häufigsten durchgeführten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie. Frauen, die mit ihrer Brustform- oder Größe nicht zufrieden sind, können durch eine Brustvergrößerung oder Brustverkleinerung ihre weibliche Ausstrahlung positiv verändern und in eine gute Proportion zum restlichen Körper bringen.

Brustvergrößerung

Die Brustvergrößerung mit Silikon-Implantaten zählt nach wie vor zu den beliebtesten schönheitschirurgischen Eingriffen in Berlin und deutschlandweit, denn nicht jede Frau wurde von Mutter Natur gleichermaßen großzügig bedacht. Andere Frauen wiederum leiden darunter, dass ihre Brust nach Schwangerschaft und Stillzeit oder aufgrund des fortschreitenden Alters an Volumen verloren hat.

Vor der Brustvergrößerung wird die Brust hinsichtlich Größe und Form analysiert und gemeinsam mit Ihnen das geeignete Implantat gewählt. In Abhängigkeit von der vorhanden Brust und der gewünschten Implantatgröße führen tropfenförmige Implantate bei einer Brustvergrößerung meist zu einer natürlicheren Brustform, während runde ein eher auffälliges Dekolleté erzeugen.

Die Schnittführung bei der Brustvergrößerung kann in der Unterbrustfalte, in der Achselhöhle oder entlang der Brustwarzen erfolgen. Das Implantat wird entweder teilweise oder vollständig unter den Brustmuskel oder aber unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels eingesetzt. Bei der Positionierung des Implantats unterhalb oder teilweise unterhalb des Brustmuskels ist der Heilungsverlauf etwas schmerzhafter und kann etwas länger dauern, minimiert aber das Risiko, dass sich die Implantate später unter der Haut abzeichnen – was vor allem bei sehr schlanken Frauen manchmal passieren kann. Bei einem Beratungsgespräch zum Thema Brustvergrößerung erörtern wir gemeinsam mit Ihnen, welche Möglichkeiten bei Ihrer individuellen Ausgangslage bestehen.

Eine Brustvergrößerung ist im Allgemeinen ein komplikationsarmer Eingriff. Unmittelbar nach der Operation werden Sie für die nächsten beiden Tage leichte Schmerzen empfinden. Außerdem entstehen, wie bei jedem operativen Eingriff, auch bei der Brustimplantation mehr oder weniger starke Schwellungen und Blutergüsse, die sich jedoch innerhalb von ein paar Tagen bis mehreren Wochen wieder zurückbilden. Die Schnitte hinterlassen kleine Narben, die im Laufe der Zeit aber verblassen und kaum noch erkennbar sein werden. Ein endgültiges Ergebnis kann in den meisten Fällen erst nach sechs bis neun Monaten beurteilt werden.

Bei Allergien, wie z. B. gegen Medikamente oder Pflegemittel, oder anderen Krankheiten, müssen unsere Patienten dies in jedem Fall bei einem Beratungsgespräch mitteilen. Bei auffälligen blauen Flecken oder anhaltende Blutungen nach Bagatellverletzungen, sollte eine Gerinnungsstörung vor der Operation durch eine geeignete Untersuchung ausgeschlossen werden. Außerdem sollte Dr. Witzel unbedingt darüber in Kenntnis gesetzt werden, wenn unsere Patientinnen eine starke Gewichtsreduktion oder eine Schwangerschaft planen. In beiden Fällen kann sich die Brustform in kaum vorhersehbarer Weise verändern, wodurch das Ergebnis beeinträchtigt werden kann.

Bereits ein bis zwei Tage nach der Operation ist ein deutlicher Genesungsprozess zu spüren. Die volle Arbeitsfähigkeit unserer Patientinnen ist nach wenigen Tagen, spätestens nach einer Woche wiederhergestellt. Es sollte sich jedoch darauf eingestellt werden, dass erst nach einigen Tagen z.B. wieder geduscht werden kann. Je nach eigenem Befinden sollten unsere Patientinnen baldmöglichst nach dem Entfernen von Verbänden und Fäden einen Büstenhalter tragen. Dieser sollte optimal sitzen, Ihre Brust stützen und sie nicht einengen. Den Büstenhalter sollten unsere Patientinnen die ersten drei Wochen rund um die Uhr tragen, für die folgenden drei Wochen mindestens tagsüber. Büstenhalter, die die Brust stark heben (Wonderbra), sollten während der ersten drei Monate vermieden werden.

Brustverkleinerung

Zu große Brüste können für Frauen ähnlich belastend sein wie zu kleine: Eine sehr große Brust kann nicht nur das Gesamterscheinungsbild beeinträchtigen, sondern auch die Bewegungsfreiheit einschränken und zu Schulter- und Nackenschmerzen sowie Haltungsschäden führen.

Grundsätzlich sind bei einer Brustverkleinerung mehrere Operationstechniken, die sich hinsichtlich der Schnittführung unterscheiden, möglich. Ihre Optionen werden vor der Brustverkleinerung ausführlich im Beratungsgespräch bei uns in Berlin erörtert. Die Operationstechnik ist stets abhängig von der Größe und Form der Brust sowie von den persönlichen Vorlieben und Erfahrungen des Plastischen Chirurgen. Häufig genügt ein Schnitt senkrecht von der Brustwarze nach unten sowie um die Brustwarze herum (vertikale Technik). Bei sehr großen Brüsten wird zusätzlich ein Schnitt in der Unterbrustfalte (invertiertes T) vorgenommen.

Bei einer Brustverkleinerung werden Brustvolumen und -haut reduziert und die Brust von innen neu geformt. Eine Brustverkleinerung wird immer in Vollnarkose und im Rahmen eines stationären Klinikaufenthalts durchgeführt.

Bruststraffung

Mit fortschreitendem Alter, bei schwachem Bindegewebe oder nach einer größeren Gewichtsabnahme kann es vorkommen, dass die Brust erschlafft. Eine Bruststraffung ist immer dann möglich, wenn das Gewebe zwar erschlafft, aber noch ausreichend Brustvolumen vorhanden ist. Je nach individuellen Voraussetzungen gibt es verschiedene Möglichkeiten der Schnitt- und Nahtführung.

Bei einer Bruststraffung entfernt der Arzt überschüssige Haut, formt die Brust von innen neu und versetzt bei Bedarf auch die Brustwarze ein Stück nach oben (zumeist in Höhe der Unterbrustfalte). Es gibt mehrere Techniken der Bruststraffung, die sich im Wesentlichen durch den Narbenverlauf unterscheiden. Die Narben liegen dann entweder ausschließlich um die Brustwarze herum oder zusätzlich auch senkrecht nach unten. Bei sehr stark erschlafftem Busen erfolgt die Bruststraffung mit Schnittführung in der Unterbrustfalte. Welche Operationstechnik zum Einsatz kommt, hängt von der individuellen Ausgangslage sowie den Erfahrungen des Operateurs ab.

Bei sehr schlaffem Gewebe ohne ausreichend voluminöses Brustdrüsengewebe kann eine Bruststraffung mit einer zusätzlichen Vergrößerung der Brust durch Implantate vorgenommen werden.

Nähere Informationen unter:
www.dgpraec.de

www.vdaepc.de

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