Hüftchirurgie

Die Auswahl der geeigneten Prothese und Verankerungstechnik entscheiden wir für jeden Patienten individuell. Dabei spielen Alter und Nebenerkrankungen, Knochenqualität und Aktivität (z.B. Sport) des Patienten eine ebenso wichtige Rolle wie vorangegangene Unfallschäden oder gar Operationen an dem Gelenk. Ziel ist eine alters- und gelenkgerechte Versorgung, die dem Patienten eine Beschwerdereduktion und frühestmögliche Mobilität im Alltag und in der Freizeit ermöglicht. Die Entscheidung für ein Modell fällen wir dann endgültig nach ausgiebiger Beratung und Planung anhand der klinischen Untersuchung, der Röntgendiagnostik und nicht zuletzt auch des Operationsbefunds.

EndoCert-lnitiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie

Zertifiziertes Endoprothetikzentrum - Die Havelklinik ist eines der renommiertesten und größten Zentren der Hauptstadt. Das besiegelt die höchste Qualität im Bereich des Gelenkersatzes.

Ihre Spezialisten für die Hüftchirurgie

  • Alexander Friedebold
    Gemeinschaftspraxis Biberburg
    Gatower Str. 241
    14089 Berlin

    (030) 362030

  • Dr. med. Andreas Pingsmann
    Gemeinschaftspraxis Biberburg

    Gatower Str. 241
    14089 Berlin

    (030) 362030

     

  • Dr. med. Sebastian Heinicke
    Praxis 103

    Reichsstr. 103
    14052 Berlin

    (030) 30100455

  • Prof. Dr. med. Heiko Kienapfel
    GZB Gelenkzentrum Berlin - Klinik Schöneberg
    Fuggerstr. 23
    10777 Berlin

    (030) 23601162

  • Dr. med. Oliver Rehm
    Gemeinschaftspraxis Biberburg

    Gatower Str. 241
    14089 Berlin

    (030) 362030

  • Dr. med. Cyrus Sarem
    Chimanos Medizinisches Versorgungszentrum

    Kurfürstendamm 61
    10707 Berlin

    (030) 8843060

Hüftchirurgie in der Havelklinik

  • Unser Leistungsspektrum der Hüftchirurgie

    Die operative Technik wird von uns der Situation des Patienten individuell angepasst. Hierbei werden auch der eventuelle Ausgleich einer Beinlängendifferenz oder notwendige Pfannenaufbauten bei angeborenen Hüfterkrankungen berücksichtigt. Bei jungen und aktiven Patienten hat sich die Titankurzschaftendoprothese besonders bewährt. Diese Prothese ist schenkelhalserhaltend und wird ausschließlich zementfrei implantiert. Durch einen sehr kleinen Schnitt bieten unsere minimalinvasiven Operationstechniken in geeigneten Fällen dem Patienten Vorteile in der frühen Phase der Mobilisation und führen außerdem zu einem ästhetischen Ergebnis.

    ERSTVERSORGUNG GELENKERSATZ / KÜNSTLICHES HÜFTGELENK

    • Gelenkersatz bei Verschleißerkrankungen des Hüftgelenkes (Coxarthrose)
    • Individuelle Wahl des Prothesensystems (wobei Kurzschaft, Geradschaft oder spezielle Implantate zur Verfügung stehen)
    • Zementfreie oder zementierte Prothesenverankerung
    • Befundabhängige Möglichkeit minimalinvasiver Operationstechniken

    PROTHESENWECHSEL HÜFTE

    • Entfernung und Wechsel gelockerter und/oder infizierter Hüft-Endoprothesen
    • Individuelle Rekonstruktion knöcherner und muskulärer Defekte mit körpereigenen oder speziellen Ersatzmaterialien
    • Individualimplantate, Totalefemurprothese (Tofem)
  • Krankheitsbild Gelenkverschleiss (Coxathrose)

    Es sind eine Vielzahl von angeborenen und erworbenen Erkrankungen des Hüftgelenks bekannt, von denen der Verschleiß die häufigste ist.

    Bei der Coxarthrose ist die Gleitschicht des Gelenks, der Knorpel, aufgebraucht und die gelenkbildenden knöchernen Strukturen zeigen sichtbare Reaktionen auf die vermehrte Belastung.
    Zumeist handelt es sich um einen altersbedingten Verschleiß. Auch äußere Ursachen, z.B. der Bruch des Schenkelhalses oder eine angeborene Fehlanalage des Gelenkes (Dysplasie) bzw. im Kindesalter erworbene Fehlstellung (z.B. nach M. Perthes oder Epiphysiolyse), können zu einer vorzeitigen Arthrose führen. Ursächlich kann ebenso eine entzündliche (Gelenkinfektion) oder rheumatische Erkrankung sein.
    Von einer symptomatischen Coxarthrose spricht man, wenn sich neben den im Röntgenbild sichtbaren Veränderungen auch entsprechende, anfänglich meist belastungsabhängige Beschwerden und eine Einschränkung der Beweglichkeit einstellen. Später treten dann auch oft Schmerzen in Ruhe auf.

    Bei fortgeschrittenem Verschleiß ist das künstliche Hüftgelenk, die Endoprothese, die Methode der Wahl.

  • Aufbau des Hüftgelenks

    Das Hüftgelenk ist das größte Kugelgelenk des Körpers. Es besteht aus der Hüftpfanne im Beckenknochen und dem Hüftkopf. Die Gelenkanteile sind mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen und werden von der Gelenkkapsel umschlossen. Mehr als die Hälfte des Oberschenkelkopfes liegt in der knöchern-bindegewebigen Pfanne, weshalb man von einem Nussgelenk spricht.

  • Einsatz von Endoprothesen / künstlichen Hüftgelenken

    Die endoprothetische Versorgung des erkrankten Hüftgelenks ist heute eine der erfolgreichsten Operationen überhaupt. In der Regel werden sogenannte Totalendoprothesen implantiert, die nicht nur den zerstörten Hüftkopf, sondern auch sein Gleitlager, die vom Beckenknochen geformte Gelenkpfanne, ersetzen. In der Havelklinik setzen wir ausschließlich Endoprothesen höchster Qualität von international anerkannten Herstellern ein. Die Verankerung der Prothese im Knochen erfolgt entweder

    • ohne Zement, d.h. die Prothese wird in den Knochen eingebracht und muss einwachsen, oder
    • mit Zement, d.h. die Prothese wird durch den Knochenzement, einem Kunststoff,  sofort fest im Knochen verankert.
  • Wechsel von Endoprothesen

    Trotz sehr guter Ergebnisse mit Hüftgelenkendoprothesen steigt insgesamt die Zahl der Eingriffe, bei denen einzelne Prothesenkomponenten, z. B. die Gelenkpfanne, ersetzt werden müssen oder ein Austausch der gesamten Endoprothese nötig wird. Der Grund für die Wechseloperation ist zumeist die Prothesenlockerung, in seltenen Fällen die Gelenkinfektion oder die Fehlstellung der Prothese.
    Der Wechsel einer Endoprothese gestaltet sich nicht selten kompliziert. Uns stehen jedoch die häufig erforderlichen speziellen Prothesen und stabilisierenden Implantate zur Verfügung, mit denen es uns gelingt, trotz der Defektsituation ein langlebig gutes Ergebnis zu erreichen. In den Fällen, in denen der knöcherne Defekt schon weit fortgeschritten ist, können wir mittels eines modernen metallischen Knochenersatzes oder der Rekonstruktion mit Spenderknochen die erneute Prothesenimplantation ermöglichen.
    Durch diese operationstechnischen Möglichkeiten gelingt es in der Regel nicht nur im Falle einer ersten Wechseloperation, sondern auch bei einer eventuell notwendigen weiteren Operation (mehrfacher Wechsel), ein belastungsfähiges Gelenk zu erhalten.

Für uns stehen unsere Patienten im Mittelpunkt

Umso wichtiger sind uns die Zufriedenheit und die guten Erfahrungen, die unsere Patienten in der Havelklinik machen. Wir sind stolz darauf, dass 93%* unserer Patienten die Havelklinik weiterempfehlen. 

*Stand: November 2020, www.klinikbewertungen.de

Weiterführende Informationen

Havelklinik 
Gatower Straße 191
13595 Berlin

T (030) 36206-0
F (030) 36206-100

service@havelklinik.de

 

 

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Termin Hautambulanz:

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hautambulanz@havelklinik.de

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Kontakt & Bewerbung
Wir freuen uns über Ihre Bewerbung
und sind gespannt, Sie kennen zu lernen

Benjamin-Hagen Mahlo
Geschäftsführer
 

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venenambulanz@havelklinik.de

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