Havelklinik - Ihre Experten bei Schwarzem Hautkrebs

Liebe Patientin, lieber Patient,

nachfolgend wollen wir Ihnen ein paar Informationen zur Diagnose des Malignen Melanoms und möglichen Behandlungswegen vorstellen. Zur Erklärung weiterer Details stehen 2wir Ihnen selbstverständlich jederzeit gerne zur Verfügung.
 

Was ist das Maligne Melanom?

Das Maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) ist eine immer häufiger auftretende Hauterkrankung. So wurde in den letzten Jahren eine jährliche Zunahme von 3-7% beobachtet. Melanome entwickeln sich entweder aus schon bestehenden Muttermalen oder aber auf bislang unveränderter Haut. Ein bedeutender Risikofaktor für das Maligne Melanom ist die UV-Strahlung durch Sonnenlicht und Solarien.
 
Insbesondere Sonnenbrände in der frühen Kindheit erhöhen das Risiko, an einem Melanom zu erkranken, deutlich. Besonders gefährdet sind zudem Personengruppen mit sehr hellem Hauttyp, mit vielen Muttermalen oder Familienangehörigen, die bereits an einem Melanom erkrankten.
 

Woran erkenne ich das Maligne Melanom?

Zur Früherkennung von Melanomen hat sich die sogenannte ABCDE-Regel bewährt, bei der Sie selbst ihre Leberflecke auf folgende Aspekte hin untersuchen können:

ASYMMETRIE
Sind die Flecken auf der Haut asymmetrisch?

BEGRENZUNG DER FLECKEN
Wie sind ihre Ränder begrenzt– fransen sie beispielsweise aus oder finden sich bogenförmige Ausläufer?

COLOUR/ FARBE
Hat ein Fleck unterschiedliche Farben?

DURCHMESSER
Der Durchmesser sollte 5mm nicht überschreiten – was ungefähr dem stumpfen Ende eines Bleistifts entspricht.

ENTWICKLUNG
Beobachten Sie die Entwicklung jedes Leberflecks: Wächst der Fleck schnell? Hebt er sich von der Haut ab?

Sollten zwei oder mehr dieser Fragen positiv beantwortet werden, sollte der Fleck unbedingt einem Dermatologen vorgestellt werden.
 

Therapie

Ist die Diagnose eines Melanoms gestellt, ist eine operative Therapie erforderlich.
 
Handelt es sich um ein dünneres Melanom mit einer Dicke von weniger als 1 mm, so reicht es in der Regel aus, dieses mit einem Sicherheitsabstand von 1 cm nachzuschneiden. Hierzu entfernt Ihr Arzt ein Stück gesunder Haut in der Umgebung des Melanoms. So kann sichergestellt werden, dass sich in der unmittelbaren Umgebung des Melanoms keine weiteren Tumorzellen mehr befinden, die sich später vermehren könnten.

Überschreitet das Melanom die Tumordicke von 1 mm, ist außerdem die Entfernung eines sogenannten Wächterlymphknotens notwendig. Beim Wächterlymphknoten handelt es sich um den ersten von einer Gruppe lokaler und miteinander verschalteter Lymphknoten. Falls sich bei einem Melanom einzelne Zellen vom Tumor lösen, können diese über die Lymphwege in den Wächterlymphknoten transportiert werden und werden dort wie in einem Sieb aufgefangen. Mit der Operation entfernt man diesen Wächterlymphknoten und kann anschließend mikroskopisch untersuchen. Finden sich Zellen des Melanoms in diesem Lymphknoten, werden in der Regel weitere Lymphknoten entfernt, um eine Streuung des Melanoms aufzuhalten.

Nach der operativen Therapie ist in fortgeschrittenen Fällen eine weitere, medikamentöse Therapie sinnvoll. Hierzu werden wir Sie gerne individuell beraten.
 

Nachsorge

Für alle Patienten mit Melanom ist eine Nachsorge – zunächst in 3- bis 6-monatigen Abständen – sehr wichtig, da so mögliche Folgeerscheinungen frühzeitig erkannt werden können. Sie erhalten von uns einen Nachsorgepass, indem Ihre Nachsorgeuntersuchungen individuell dokumentiert werden.

Mindestens genauso wichtig ist es, in regelmäßigen Abständen alle schon vorhandenen Leberflecken zu überprüfen, da bei manchen Patienten ein weiteres, sogenanntes Zweitmelanom entstehen kann. Je früher diese Zweitmelanome erkannt und beseitigt werden, desto besser ist die Prognose.
Kontakt

Zentrum für Venenchirurgie

T (030) 36206-370

Zentrum für Dermatochirurgie

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